Da waren mehr als 120 Leute am Werk: Schleppten Metallrahmen in das Bergdorf Mogessa di la und bauten eine begehbare “Camera Obscura” … Sie wissen nicht, wo Mogessa ist? Nun, es ist ein nahezu verlassenes Bergdorf, in dem mehr als 120 Besucher aus Österreich, Italien und Slowenien sowie etliche Einheimische Anfang Oktober ein Highlight in der Geschichte des UNIKUM setzten.
In einer mehrstündigen “Kunstprozession” beförderten sie 73 Metallrahmen, quasi Grundrisse aller 73 Gebäude des Bergdorfes, von Moggio Udinese nach Moggessa di la.
Für das UNIKUM durchgeführt und geplant hat dies die Architektengruppe “feld72″ (Österreich, Italien, Frankreich, Deutschland, Portugal), die Österreich bei der Architekturbiennale in Sao Paolo und auch bei der Architekturbiennale in Venedig vertreten hat.
Teilnehmer der “BLACKBOX-Kunstexpedition” setzten die Metallrahmen zu einem unregelmäßigen Kubus zusammen, der, mit Folien lichtdicht verpackt, zu einer begehbaren Camera Obscura verwandelt wurde. Während des dreistündigen Zusammenbauens wurden die Teilnehmer der Kunstintervention von Einheimischen aufs Köstlichste bewirtet.
Strahlendes Wetter, beste Stimmung, künstlerischer Mehrwert und eine ganz besondere Gedenkarbeit - voller Erfolg ! Bis 2. 11. ist die BLACKBOX in Moggessa noch zu besichtigen (Gehzeit vom Kloster San Gallo in Moggio Udinese - zwei Stunden, markierter Wanderweg, Wegweiser).


