Rubrik: Artikel
veröffentlicht am 8.5.2009

Sommerträume am Petersberg

ein Artikel von KTZ zum Thema Darstellende Kunst

Neuer Regisseur bei den Friesacher Burghofspielen: Rene Zöllinger inszeniert heuer Shakespeares “Sommernachtstraum”. Erfahrung mit diesen Spielen hat er bereits. 1982 und 1984 war er in Friesach als Regisseur tätig.

VON UTE MAYR / Kärntner Tageszeitung

FRIESACH. Vor mehr als 30 Jahren inszenierte Rene Zöllinger für die Friesacher Burghofspiele Molieres “Der fliegende Arzt” und die Drzic-Komödie “Vater Majores Dukaten”. Jetzt ist er zurück und setzt heuer Shakespeares “Sommernachtstraum” ins Bühnenlicht. “Es ist spannend, wieder nach Friesach zu kommen, aber es war nicht ganz unvorbereitet. Ich habe viele Jahre den Kontakt gepflegt, viele Aufführungen angesehen”, sagt Zöllinger. Auch von Adi Peichl, er setzte die Spiele in den vergangenen Jahren in Szene, habe er sich vieles angeschaut. “Peichls letzte Inszenierung war ausgezeichnet. Das ist für mich schon eine sehr hohe Latte”, so Zöllinger.

Das Shakespeare-Stück habe er bewusste ausgesucht, “weil´s einfach optimal auf diese Bühne passt und weil ich den ´Sommernachtstraum´ bisher noch nie inszeniert habe”. Allerdings werde Shakespeare bei ihm sehr gestrafft: Der Text musste gekürzt werden, da laut Zöllinger dreieinhalb Stunden heute zu viel sind.
Das Bühnenbild wird Robert Notsch gestalten, in dieses ist ein kleiner Weiher inkludiert. In diesen werden während der Aufführungen die Schauspieler rollenbedingt eintauchen. “Wir haben für die Betroffenen jeweils ein Ersatzkostüm, sonst könnten sie sich verkühlen”, betont der Regisseur. Das Bühnenbild bleibt während der gesamten Aufführung unverändert, die Bäume sind echt. Bei den Kostümen will man authentisch bleiben und der Entstehungszeit entsprechen. “In Jeans kommt mir keiner auf die Bühne”, sagt Zöllinger.

* Premiere von Shakespeares “Ein Sommernachtstraum” ist am 24. Juni.
Gespielt wird bis 15. August. Infos gibt es ab 11. Mai unter 04268/25151 von Montag bis Freitag, 9 bis 15 Uhr.

Keine Kommentare Kommentar schreiben

Bislang hat noch niemand auf diesen Beitrag geantwortet.