,,Diagonale 2009´´ vor der Eröffnung: Die neue Leiterin des Filmfestivals, Barbara Pichler (sie ist in Kärnten aufgewachsen), stellt ihre allererste Programmauswahl vor. Über Intentionen und Ziele sprach sie mit der KTZ.
VON VERENA RANDOLF
Erstmals leiten Sie das Festival des österreichischen Films, eine der wichtigsten Kulturveranstaltungen des Landes. Aufgeregt?
Barbara Pichler: Noch nicht, aber die Nervosität steigt, je näher die Eröffnung am 17. März rückt. Anspannung, ob alles gut geht …
Was wäre das Schlimmste, das passieren könnte?
Pichler: Wurschtigkeit seitens des Publikums. Wenn die Leute sagen würden: “Die Auswahl interessiert mich nicht” und dadurch keine Gespräche über das Programm entstehen würden. Schlimmer als Kritik.
Kritik hatten Sie schon: Für die Personale der Allround-Künstlerin Mara Mattuschka, die sich nicht vorrangig mit Filmen beschäftigt? …
Pichler: Die Personale ist ein wichtiger Schwerpunkt der Diagonale. Jedes Jahr steht das gesamte Werk eines Kunstschaffenden im Mittelpunkt. Ich wollte dies heuer einer Frau widmen, weil Frauen gerade in dieser Branche oft zu kurz kommen. Mattuschka ist eine konstante Figur in der österreichischen Film- und Kunstszene.
Wie viele Filme schafften es heuer ins Programm?
Pichler: Von 500 Einreichungen haben wir 100 drin.
Wie wählen Sie aus?
Pichler: Ich suche die Filme aus, die gezeigt werden. Verbrachte 300 Stunden vor der Kinoleinwand.
Wie viele Personen sind an der Auswahl beteiligt?
Pichler: Für die drei auf der Diagonale gezeigten Sparten (Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilm) je eine zuständige Person. Aber die Einzige, die tatsächlich alle eingereichten Filme sah, bin ich.
Haben Sie ein Rezept für junge Filmemacher, wie sie Ihre Aufmerksamkeit erlangen können?
Pichler: Nein, ein Regisseur hat meine Aufmerksamkeit automatisch, sobald er einen Film bei der Diagonale abgibt.
Ihr Ziel für Diagonale 2009?
Pichler: Wir wollen die Bandbreite der heimischen Filmlandschaft darstellen. Bin überzeugt davon, dass Filme und andere Kunstproduktionen etwas zum Verständnis der Welt und der eigenen Identität beitragen. Das Programm kann also in gewissem Sinne helfen, Österreich-Bewusstsein zu definieren und zu stärken.


JIM CLICKS schreibt am 15.03.:
meine filmischen Dokus zu Kärnten:
VELDEN VERDAMMT….traurig …. http://www.youtube.com/watch?v=jw2dwqo-2kc
Velden das Ferien-Paradies ! http://www.youtube.com/watch?v=yBNBhYS31ts&feature=channel
VELDEN Europaball http://www.youtube.com/watch?v=yrWDxmvfv8w
Velden , Gruss an Dich ! http://www.youtube.com/watch?v=VpGWcarB-gQ&feature=channel
Velden Vacations in Carinthia http://www.youtube.com/watch?v=Mvf_y9UCEm0
STW- 100 years in Klagenfurt http://www.youtube.com/watch?v=qdEad33l0OQ
STW in KLAGENFURT part 2 http://www.youtube.com/watch?v=IQ-9HDIWEcI