
Navarino: Bernd Münzer (Keyboard, Gitarre), Anti (Bass), Bernd Pfingstmann (Drums, Background Vocals), Florian Schauer-Bieche (Gesang, Gitarre)
Im folgenden Interview erzählen Bernd (Münzer) und Florian von der Band Navarino von ihrer ersten EP, kommendem, neuen Mateial und dem Problem, kein Label zu haben.
Redaktion: Wie hat es mit Navarino begonnen?
Florian: 2001 haben Bernd und ich begonnen zu zweit Musik zu machen. Wir hatten eine hohe Fluktuation bei den anderen Bandmitgliedern und haben auch ale möglichen Richtungen durchprobiert. Ende 2003/Anfang 2004 haben wir dann sozusagen unseren Stil gefunden, also so eine Pop-Rock-Art, und von da an wussten wir, dass wir hinaus müssen und spielen.
Bernd: Damals waren wir zu dritt. In dieser Formation haben wir auch einige Konzerte gespielt, allerdings waren wir dann wieder nur zu zweit. Wir zwei spielen allerdings mehrere Instrumente, deshalb haben wir die Demo-CD 2005 zu zweit aufgenommen.
Florian: Und Navarino an sich gibt es jetzt seit 2007, da kam Anti dazu. Wir hatten zunächst einen Gast-Drummer. Und eines Tages standen wir ohne Drummer da am Tag vor einem Konzert in Wien. Ein Freund von früher, der schon ziemlich lange an keinem Drumset mehr gesessen hat, ist eingesprungen - und dann auch geblieben.
Redaktion: Wo seid ihr schon überall aufgetreten?
Florian: In Wien, Graz und Klagenfurt in erster Linie.
Redaktion: Gibt es Tonträger oder Videos von euch?
Florian: Es gibt eine EP mit sechs Songs. Diese haben wir im März diesen Jahres produziert. Und ein Musikvideo gibt es auch zu unserem Song C’est la nuit.
Redaktion: Bei welchem Label seid ihr?
Bernd: Wir sind bei keinem Label. Wir haben die EP in Eigenproduktion innerhalb von 3 Tagen gemacht. Wir haben die Aufnahmen auch schon an einige Radiosender geschickt, allerdings wird uns dann gesagt, dass sie von der Qualität der Aufnahme noch nicht gut genug fürs Radio sind. Da wäre natürlich ein Label sehr gut, mit dem wir nicht nur die gute Produktion, sondern auch den Vertrieb sicherstellen könnten. Weil so haben wir jetzt zwar eine EP, aber sie liegt nirgendwo auf und das macht es schwer, sie unter die Leute zu bringen.
Florian: Was wir von Leuten auch oft zu hören bekommen, ist, dass wir von unserer Musik her schwer einzuordnen sind, weil wir uns nicht wirklich auf eine Stilrichtung festgelegt haben. So ist es relativ schwer, sich einen Namen zu machen und sich durchzusetzen.
Bernd: Die meisten erfolgreichen Bands sind es deshalb, weil sie im Grunde das gleiche Lied immer und immer wieder spielen. So haben sie einen Wiedererkennungswert.
Redaktion: Welche Erfahrungen habt ihr mit Band-Contest gemacht?
Florian: Wir haben beim Local-Heroes 2008 und auch beim Austrian Band Contest mitgemacht, aber wir waren nicht besonders erfolgreich. Beim ABC war es auch so, dass der Austragungsort verschoben wurde und wir von der Musikrichtung überhaupt nicht in die Konkurrenz gepasst haben. Und es ist so, dass diese Contests nicht wirlich objektiv ablaufen.
Redaktion: Kann man euch bald wieder wo hören und sehen?
Florian: In nächster Zeit einmal noch nicht. Wir waren in Sommerpause und möchten die Pause verlängern und dazu nutzen, um neues Material zu produzieren. Danach wollen wir nächstes Jahr wieder öfter auftreten.
Das Video zu C’est la Nuit gibt es


