Im folgenden Interview erzählt Christian von [[eclat]] von Träumen, tanzbarer Musik und der Unmöglichkeit über Musik objektiv zu urteilen.
Redaktion: Erzählt von den Anfängen von [[eclat))!
Christian: [[eclat]] gibt es offiziell seit Oktober 2006, jedoch haben die zwei Hauptkreativen Christian und Patrick schon Jahre zuvor gemeinsam Musik gemacht und die Musik von [[eclat]] ist das Ergebnis davon. Ein wichtiger Grundstein unserer Musik ist der Einsatz des Pianos, was uns so ziemlich einzigartig macht. Es müssen nicht immer nur Gitarren sein.
Nach einer personellen Umbesetzung im Sommer 2008 haben wir jetzt unser perfektes Setup gefunden und wir lassen auch immer mehr elektronische Elemente in unsere Musik einfließen. Daraus ist auch ein eigenes [[eclat]] – electro set entstanden, bei dem wir nur zu zweit oder zu dritt mit massiver Synthesizer- und Drumbeatunterstützung spielen, wenn wir entweder auf einer sehr kleinen Bühne spielen oder es die Zeit manchmal für ein Bandmitglied nicht zulässt. Das ergibt eine Metamorphose von dynamischem Post-Rock zu tanzbaren Indie-Nummern.
Redaktion: Gibt es schon irgendwelche Tonträger?
Christian: Wir sind gerade dabei, unser erstes Album zu produzieren und wir hoffen, dass wir es Mitte Jänner releasen können, der genaue Termin steht noch nicht fest. Danach gibt es jedenfalls eine Release-Tour und wir werden es einem breiteren Publikum vorstellen. Zuvor haben wir nur ein selbstproduziertes Demo aufgenommen, welches aber mittlerweile nicht mehr representativ für unser aktuelles Schaffen ist.
Redaktion: Wo seid ihr schon überall aufgetreten?
Christian: Wir haben unsere Auftritte bis jetzt auf Wien, wo unser Hauptsitz ist und Kärnten, wo unsere Wurzeln sind, beschränkt. Wir haben von ganz kleinen Gigs (Café M2 in St.Veit, Café Carina in Wien) auch schon in größeren Clubs und vor großem Publikum gespielt (U4, Klub Ost, Chelsea, Planet Music in Wien). Im Rahmen der cd-release-tour werden wir unseren Aktionsradius jedoch weiter ausbreiten und hoffen, ganz Österreich und vielleicht auch die Nachbarländer bespielen zu dürfen. Aus diesem Grund suchen wir auch ausländische Labels und Booking Agenturen.
Redaktion: Wo wollt ihr unbedingt einmal auftreten?
Christian: Ich glaube der Traum jeder Band ist es, eine Tour durch die USA zu machen, da dort die Musik und auch die Musiker einen anderen Stellenwert haben als bei uns. Eine Japan-Tournee wäre auch ein großer Traum, da die Fans dort alles, was aus Europa kommt, förmlich anhimmeln. Um diese – sehr (wahrscheinlich zu) hoch gesteckten - Ziele zu erreichen, muss man halt so viele Gigs wie möglich spielen und auf das Glück hoffen, dass man einmal vor dem richtigen Personenkreis eine gute Performance hinlegt.
Redaktion: Thema Band-Contests: Was hält ihr davon?
Christian: Wir lehnen die Teilnahme an jeglichen Bandcontests ab, da man über Musik, speziell, wenn sehr viele verschiedenartige Genres gespielt werden, nicht objektiv entscheiden kann. Wer die meisten Leute bringt, gewinnt; und Quantität ist nicht selten indirekt proportional zu Qualität.
Abschließend kann ich in diesem Zusammenhang nur Frank Zappa zitieren: „Über Musik zu reden, ist wie zu Architektur zu tanzen.“
Redaktion: Gibt es irgendwelche tollen Erlebnisse, die ihr bezüglich eures Publikums hattet?
Christian: Als wir angefangen haben mehr elektronische und tanzbare Elemente in unsere Musik einfließen zu lassen, hat das Publikum sehr positiv reagiert und mitgetanzt, was uns auf der Bühne natürlich noch mehr angespornt hat. Das österreichische Publikum ist aber allgemein sehr ruhig und introvertiert, was wir aber positiv finden, da man so die Musik eigentlich viel besser in sich aufsaugen kann.
Als nächstes zu sehen und hören gibt es die Herren von [[eclat]] am 13. 12. 2008 im kwadrat gemeinsam mit Cleave, Liquid Glam Rockets und Figure in Frame. Und am 28. 12. 2008 gibt es ein [[eclectro-set]] im Cafè M2 in St. Veit gemeinsam mit The Inventor.


BionicTom schreibt am 04.12.:
Find ich ne geile Sache, diesen Blog!
Macht Spaß was über die Kärntner Bands zu lesen.
Gibt’s ne Kontaktadresse von dir, Sandra? Ich würd gern ein paar Vorschläge anbringen die nicht in diesen Kommentar gehören.
Elevator schreibt am :
Hm. Der alte Bassist war top, das wars dann auch. Schad, dass der wie gesagt wurde “ausgewechselt wurde”. Komische auslegung von “auswechseln” die da verwendet wurde…