Am 21. März präsentierten Albert Tisal und Bert Oberdorfer im “k&k” in St. Jakob/Rosental Rückblicke auf das, ,,was man in Kärnten nicht sehen will”.
“Alte Zeiten von Franz Jägerstätter bis Helene Kuhar-Jelka” war das Motto eines im radikalen Sinne “besinnlichen” Abends, an dem der aus Metnitz stammende Theater- und Filmschauspieler Bert Oberdorfer und der Villacher Autor und Schauspieler Albert Tisal über Erfahrungen und Begebenheiten berichten, die sie während der Recherchen zu ihren Produktionen erlebt haben. Bekanntlich hat Albert Tisal mit seinem Dokumentarstück “Tanzcafe Lerch” an Kärntner Tabus gerührt, ebenso wie in “Jelka - wir sehen uns im nächsten Krieg”. Es soll aber nicht nur der bösen Aspekte der “Alten Zeiten” gedacht werden, sondern auch an Persönlichkeiten, die sich, bis heute von einem Teil der Gesellschaft verfemt, todesmutig dem Nationalsozialismus entgegengestellt haben.
(KTZ)


