Rubrik: Bericht
veröffentlicht am 10.7.2009

Ingeborg Bachmann-Preis 2009 an Jens Petersen

ein Bericht von KTZ über

Jens Petersen erhält den Ingeborg Bachmann-Preis 2009. Darauf einigte sich die Jury des Lese-Wettbewerbs unter dem Vorsitz von Burkhard Spinnen am Sonntag in Klagenfurt. Der als Schweizer Teilnehmer geführte Deutsche setzte sich im Stechen gegen Ralf Bönt durch. Der Hauptpreis der 33. “Tage der deutschsprachigen Literatur” ist mit 25.000 Euro dotiert und wird von der Stadt Klagenfurt gestiftet.

Der in Zürich lebende Peteresen wurde für seinen Romanauszug “Bis dass der Tod” ausgezeichnet, ein düsterer Text über eine Beziehung und ihr tragisches Ende. Der Bachmann-Preis ist eine der bedeutendsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Er wird seit 1977 in Erinnerung an die 1926 in Klagenfurt geborene Schriftstellerin verliehen. Seit Donnerstag hatten insgesamt 14 Autoren und Autorinnen - darunter mit Caterina Satanik, Linda Stift, Philipp Weiss und Andrea Winkler auch vier österreichische Teilnehmer - ihre noch unveröffentlichten Texte vorgestellt.

Im Rahmen der “Tage der deutschsprachigen Literatur” wurden auch weitere Auszeichnungen verliehen. Dr Deutsche Ralf Bönt wurde für seinen Text “Der Fotoeffekt” mit dem Kelag-Preis (10.000 Euro) ausgezeichnet. Der mit 7.500 Euro dotierte 3sat-Preis ging an den Deutschen Gregor Sander für “Winterfisch”. Den Ernst-Willner-Preis (7.000) erhielt die Deutsche Katharina Born für ihren Text “Fifty Fifty”.

Der per Internet-Stimmabgabe vergebene Hypo-Group-Publikumspreis (7.000 Euro) ging an den Deutschen Karsten Krampitz. Die vier österreichischen Teilnehmer fahren ohne Auszeichnung nach Hause, auf die sieben Namen umfassende Shortlist hatte es nur Caterina Satanik geschafft.

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